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Chöre

Kirchenchor Breitenwaida

Die Chronik der Pfarre Breitenwaida berichtet während der letzten einhundert Jahre, abgesehen von kurzfristigen Unterbrechungen, von einer fast lückenlosen Chortradition.

Seit 1986 leitet Manfred Langer den Kirchenchor Breitenwaida. Zentrale Aufgabe des Chores ist die Mitgestaltung aller Formen von Gottesdiensten. Das Singen des Chores ist dabei nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern Teil der liturgischen Verkündigung. Ein Schwerpunkt der Chorarbeit liegt auch in der musikalischen Umrahmung von Begräbnisgottesdiensten.

Neben den großen kirchlichen Feiertagen gilt das jährliche Adventsingen als Fixpunkt im Kirchenjahr.

Das Repertoire umfasst Werke aus rund 4 Jahrhunderten, wobei neues, rhythmusbetontes und auch englisches Liedgut nicht zu kurz kommt.

Zur Zeit umfasst der Kirchenchor Breitenwaida 28 Mitglieder, eine stolze Anzahl, um die uns manch größere Pfarre beneidet.

Die SängerInnen teilen sich auf vier Stimmlagen auf: 9 Sopranistinnen, 9 Altistinnen, 5 Tenöre und 5 Bässe, die Altersspanne umfasst rund 40 Jahre.

Maria Langer ist seit 1986 treue und verlässliche Stütze an der Orgel, kümmert sich um Stimmbildung und vertritt auch ihren Chorleitergatten.

Seit 8 Jahren finden die wöchentlichen Proben im geräumigen Saal des Kulturhauses statt (siehe Foto), wo auch das umfangreiche Notenarchiv untergebracht ist.

Neben der Pflege des Chorgesanges kommt auch die Gemeinschaftspflege nicht zu kurz. Gesellige Zusammenkünfte anlässlich runder Geburtstage dürfen ebenso wenig fehlen wie gemeinsame Kulturfahrten oder Ausflüge.

 

 

Der Sonnberger Kirchenchor!

 

Auszugsweise aus den Sonnberger Nachrichten.1918

 

Schon im Vorjahr habe ich angekündigt, dass ich heuer nach 48 Jahren als Chorleiter und mit meinem 80. Geburtstag in Pension gehe. Es war eine sehr schöne Zeit  und ich bin allen Mitgliedern des Kirchenchores sehr dankbar für die Treue und  das Mitwirken. Nur gemeinsam  konnten viele schöne Auftritte und Feste gestaltet werden. Neben den kirchlichen Festen waren die Liederabende besondere Höhepunkte. Der Kirchenchor war aber auch eine große Familie geworden, in der wir unsere Geburtstage und sehr schöne und besinnliche vorweihnachtliche Gemeinschaften gefeiert haben Ich schaue mit Freude und Dankbarkeit auf die gemeinsame Vergangenheit zurück und blicke mit Zuversicht in die Zukunft.

 

Im Johannesevangelium in der letzten öffentlichen Rede Jesu – „Die Stunde der Entscheidung“  heißt es: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt bringt es reiche Frucht.“ Dieses Zitat aus der Heiligen Schrift möchte ich umlegen auf unseren Kirchenchor. Wenn ich den Kirchenchor künstlich am Leben erhalte, so bringt er keine Frucht und es wird das Sterben nur hinausgeschoben. Deshalb lassen wir den Kirchenchor, so leid es mir tut, sterben und vielleicht ergibt sich Neues. Sicher wird sich vieles ändern, Gewohntes wird aufhören, Traditionen werden nicht mehr sein, doch müssen wir uns den Gegebenheiten der Zeit in der Zukunft stellen und das Beste daraus machen. Der Liturgieausschuss hat sich mit der neuen Situation bereits befasst und es liegt an der jüngeren Generation diese schwierige Aufgabe zu meistern.

 

Mit dem letzten Auftreten des Kirchenchores bei der Segnung des neuen Kirchendaches und des Turmkreuzes zum Fest unserer Kirchenpatrone Petrus und Paulus,  am 1. Juli 2018, mit unserem Bischofsvikar WB DI Mag. Stephan Turnovszky geht eine lange Tradition zu Ende.

Der Bischofsvikar überreichte zu diesem Anlass an alle Mitglieder des Kirchenchores zum Dank für die treue Mitgliedschaft Urkunden.

 

Zur Information seien hier noch einmal alle Mitglieder des Kirchenchores genannt:

 

Dies ist mein letzter Bericht über den Sonnberger Kirchenchor!

 

                                      Franz Amon

 

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