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Kinderlager Pfarre Göllersdorf

Das diesjährige Kinderlager der Pfarre Göllersdorf fand unter dem Motto “Naturdetektive unterwegs” statt.
Mit den Fahrrädern erreichten 22 Kinder unter Aufsicht den Sportplatz mit Dorfhaus in Furth, wo wir drei interessante und erlebnisreiche Tage in Zelten verbrachten.
Nach einem Begrüßungsdrink wurden die Kinder in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe suchte sich Blätter, die die Gruppennamen waren und fertigte mit Blättern und Farbe Fahnen.
Die folgende Wanderung auf den Haberg mit Rast bei der Hubertuskapelle wurde von der ortskundigen Hermi Scharinger begleitet. Dort hörten wir auch etwas über das Leben des Hl. Hubertus. Der weitere Aufstieg mündete in eine Labstelle mit Obst und Getränken, die uns Elisabeth Haslinger, Manuela Ohnesorgen und Ilse Stolz bereiteten. Einige Abenteuerlustige wagten den kleinen Marsch zum nahe gelegenen Sender, den viele noch nicht kannten.
Das Abendprogramm beinhaltete Grillen und Singen am Lagerfeuer. Als Highlight wurden Marshmallows gegrillt.
Als unerwartete Nachtaktion wurden viele ins Dorfhaus evakuiert, denn der starke Regen machte das Schlafen im Zelt unmöglich. So wurde die Nacht auf hartem Boden,  aber trocken verbracht.

Am Dienstag war Kreativtag und es konnten mit den gesammelten Naturmaterialien verschiedenste Dinge angefertigt werden. Naturbilder mit Kristina Strommer, Naturmobile mit Birgit Ruckendorfer, Spiele aus Stein mit Melissa Brenninger, Taschen aus Zeitungen mit Gitti Hirn, Mini-Tipis aus Papier und selbst hergestellter Farbe mit Alex Tröthann und selbst geschöpftes Papier mit Gerti Schießwohl.
Zudem konnten die Kinder einen Geschicklichkeitspacour zu Fuß, sowie eine Slalomstrecke auf dem Schlittenberg mit dem Fahrrad unter der Leitung von Birgit Ruckendorfer und Ilse Stolz absolvieren.
Mit Christoph Seidl und unserer Verkleidungskiste wurde eine Theatergruppe auf die Beine gestellt, was den Kindern großen Spaß gemacht hat. Sie studierten sogar eine selbstkreiertes Theaterstück unter der Leitung von Christoph ein, welches sie uns zum Besten gaben.
Ein Radausflug führte zum Eis essen auf den Spielplatz Breitenwaida und funktionierte reibungslos und wurde nach dem Tischgebet durch das ausgezeichnete Essen unserer beiden Köchinnen Gitti Pfeifer und Renate Seidl im Dorfhaus abgerundet.
Als Abendprogramm stand eine Schnitzeljagd mit Suche nach dem Code für den Dorfstadl, in dem die Kinderdisco vorbereit war, am Programm. Mit bunten Kinderdrinks und Tanzen, organisiert von Susi Raschbauer und Martin Geyer und den beiden Djs Florian Geyer und Georg Bouchal wurde bis zur Sperrstunde gefeiert.

Am dritten Tag stand ein Besuch bei den Bienen der Familie Raschbauer im Viendorfer Weingebirge an, wohin wir mit den Rädern fuhren. Wir hörten viel über das Leben der Bienen, den Zusammenhang mit der Pflanzenwelt und erhielten nach Abschluss einer Quizrunde Urkunden inklusive einer kleinen Honigkostprobe und wurden mit selbstgebackenem Lebkuchen verwöhnt. Auf der Rückfahrt war unser Halt beim Barbaraspielplatz, wo wir unser Essen einnahmen.
Beim Weiterradeln war die Vorfreude auf die Waffeln unserer Köchinnen groß.

Mit unserem Pfarrer Dr. Michael Wagner wurde der Gottesdienst im Freien gefeiert. Ein kurzes Theaterstück mit dem Hauptsatz des Evangeliums “einer muss ja anfangen”, wurde im Gottesdienst dargestellt. Auch die Fürbitten wurden von den Kindern verfasst und vorgetragen.

Mithelfer/innen: Georg Bouchal, Manfred Stolz, Michael Deninger, Peter und Manuela Ohnesorgen, Michaela Schörg, Marianne Bouchal, Kristina Strommer, Elisabeth Haslinger und Melissa Brenninger

Ein besonderer Dank geht an die Bewohner von Furth, die uns das Haus und Sportplatz zur Verfügung gestellt haben und uns auch tatkräftig unterstützt haben. Allen voran Familie Kaim. Es waren gelungene Tage für Groß und Klein und ein schönes Miteinander.
Die Kinder und die Betreuer/innen freuen sich schon auf das nächste Jahr.

Ein Dank auch an Gott, dass alles gut und ohne gröbere Verletzungen verlaufen ist.

Das Lagerteam: Ilse, Birgit, Alex und Gerti

vor 10 Stunden

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Auf den Spuren der Schönborns

Auf den Spuren der Schönborns war Pfarrer Dr. Michael Wagner gemeinsam mit 34 Personen vom 4.-8. August.

Über Nürnberg ging es nach Würzburg, der Hauptstadt Frankens. Dort trafen wir unseren sehr kundigen Reiseleiter Hans Bauner zu einer ersten Stadtrundfahrt. Wir fuhren zum Käppele, der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf dem Nikolausberg und feierten dort die Hl. Messe mit. Der zuständige Pfarrer nahm es uns nicht krumm, dass wir ein bisserl zu spät kamen. Er erklärte uns nach dem Gottesdienst “seine” Kirche. Von dort ging es dann zur mächtigen Festung Marienberg, wo wir einen tollen Blick auf die Stadt Würzburg hatten. Wir bezogen dann unsere Zimmer im GHotel – ein 17 stöckiges Hotel zentrumsnahe, sodass schon am ersten Abend einige zur alten Mainbrücke wanderten, wo sich viele Junge und Alte zum Wein trinken treffen.

Am zweiten Tag erkundeten wir die Stadt Würzburg zu Fuß. Unser Weg führte uns zur Fürstbischöflichen Residenz, die zu den schönsten Bauwerken des süddeutschen Barock zählt. Friedrich Carl Schönborn, der Erbauer des Schlosses Schönborn und der Pfarrkirche Göllersdorf, hat die Würzburger Residenz nach 25 jähriger Bauzeit vollendet. Besonders beeindruckt waren wir von dem wundervollen Treppenhaus, den Zimmern mit Wandteppichen, dem Weißen Saal, einem Spiegelkabinett, usw. Die Kapelle wurde  von Balthasar Neumann errichtet. Weiter ging es durch den Garten zum Grab von Walther von der Vogelweide. Herr Bauner erzählte uns, dass auf dem Grabstein immer Blumen liegen von unglücklich Verliebten. Nach der Mittagspause erreichten wir den St. Kilians-Dom mit der Gruftkapelle der Schönborns. Über den Marktplatz kamen wir dann auch zur alten Mainbrücke mit Blick auf die Festung Marienberg. Den Abschluss bildete eine Schifffahrt nach Veitshöchheim. Dort besuchten wir dann auch den prächtigen Rokokogarten.

Am dritten Tag ging es nach Pommersfelden mit dem imposanten Schloss Weißenstein, das zwischen 1711 und 1718 als private Sommerresidenz für Fürstbischof Lothar Franz Schönborn entstand. Nach der Mittagspause hielten wir kurz in Ebrach – früher eine Zisterzienserabtei, seit 1851 eine Strafanstalt. Die Klosterkirche ist die katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.  Dann ging es nach Gaibach, in die Kirche der Heiligsten Dreifaltigkeit, wo auf dem Altar der Pfarrkirche drei Generationen Schönborn verewigt sind. Es ist dies auch ein Werk von Barockbaumeister Balthasar Neumann. Die Kirche steht gegenüber dem ehemaligen Schönbornschloss. In Volkach besuchten wir die Wallfahrtskirche “Maria im Weingarten” mit Riemenschneiders “Madonna im Rosenkranz”.
Der Weg führte uns weiter zur Hallburg, wo sich das Weingut Schönborn befindet. Nach der Weinverkostung ging es zurück zum Hotel.

Am vierten Tag fuhren wir nach Vierzehnheiligen, zur berühmten Basilika von Balthasar Neumann, wo wir mit Pfarrer Wagner eine Heilige Messe feierten. Ein Franziskanerpater erklärte uns die Kirche und die Statuen der vierzehn Nothelfer. Weiter ging es dann nach Bamberg, wo wir von einem Gewitter mit Starkregen überrascht wurden. Nach der Mittagspause besuchten wir den Bamberger Dom mit dem berühmten Bamberger Reiter, dem Veit-Stoß-Altar und dem Grab von Kaiser Heinrich und seiner Gemahlin Kunigunde (auch abgebildet auf dem Altarbild der Kirche in Weyerburg).

Am fünften Tag nahmen wir nach einem ausgiebigen Frühstück Abschied von Würzburg und besuchten noch die Donaumetropole Regensburg. Auch hier gibt es viel zu sehen und die Zeit wurde uns zu kurz.

Eine Reise, bei der wir viel über die Familie Schönborn und ihre Wirkungsstätten hörten.
Danke an Herrn Pfarrer, der bereits im Vorjahr diese Reise für uns vorbereit hat, an den Reiseleiter Herrn Bauner und an Hannes, unseren Chauffeuer der Firma Gansberger, der uns wieder sicher nach Hause brachte.

 

am 15.08.2019 um 1:13

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Renovierung der Bergauer Kirche

Einen neuen Anstrich bekam die Bergauer Pfarrkirche bereits vorletzte Woche.
Dieses Wochenende wurden die Steine um die Kirche verlegt.
DANKE an alle HelferInnen !

Text: Desiree Lehner

Fotos: Leopold Baumgartner

am 05.08.2019 um 17:26

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Dr. Michael Wagner – 30 Jahre Priester

Am 29. Juni 2019 feierten viele Gläubige aus unseren Göllersbachpfarren im Rahmen der Sonntag-Vorabendmesse in Göllersdorf mit unserem Herrn Pfarrer Dechant Dr. Michael Wagner sein 30-jähriges Priesterjubiläum.

Nach seiner Priesterweihe am 29. Juni 1989 im Wiener Stephansdom war Michael Wagner Kaplan in der Pfarre
“Zur Heiligen Familie” in Wien Favoriten, danach Jugendseelsorger in Wiener Neustadt.
1995 folgte der Wechsel in das Wiener Priesterseminar und ab 2000 war er im Propädeutikum Horn in der Priesterausbildung tätig.

In seiner Predigt erwähnte Pfarrer Wagner, dass er über die roten Fäden, die sich durch sein Leben ziehen, staunt.
Er lernte in der Volksschule schon Französisch, weil es der Wunsch seiner Mutter war, Französisch zu können und es wird dann eben zur Chance, in Frankreich zu studieren. Er konnte die Sprache so gut, dass er französischen Erstkommunionunterricht erteilen konnte.
Weiters verbrachte er während des Studiums drei Monate auf Bibelschule in Israel und dann soll im Propädeutikum eine Bibelschule in Israel stattfinden und man konnte auf seine Erfahrungen zählen. Elfmal war er mit den Studenten in Israel und konnte dort auch sein Französisch gut nutzen.
Weiters hatte er schon in der Jugendseelsorge mit Exerzitien im Alltag zu tun und es folgte eine Ausbildung und er ist jetzt in der Exerzitienbegleitung tätig.
Er promovierte im Fach Kirchengeschichte und daraus ergaben sich Vorlesungstätigkeiten bei den Theologischen Kursen.
Und so gibt es unzählige “Zufälligkeiten” in denen Gott führt und leitet.

Seit 1.9.2014 ist Dr. Michael Wagner Moderator der Göllersbachpfarren, vorher war er schon von Februar 2012 bis August 2013 neben seiner Tätigkeit im Propädeutikum Provisor in unseren Pfarren. Seit 1.9.2018 ist er auch Dechant des Dekanates Hollabrunn.

Eine Kerze mit seinem Weihespruch “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben” und eine “Schatztruhe” mit Spenden für die Schule der Salvatorianerinnen im Heiligen Land wurden ihm zum Dank überreicht.
Die Heilige Messe wurde von einem Chor unter der Leitung von Dominik Sommerer mitgestaltet. Auch zahlreiche Minis feierten mit.

Der Zwillingsbruder Martin war ebenfalls unter den Messbesuchern und ein Mini verriet dies bereits in der Sakristei unserem Herrn Pfarrer mit den Worten:” Ich habe bei der Tankstelle einen Mann gesehen, der hat genauso ausgeschaut, wie du.” Also keine zufällige Ähnlichkeit!

Anlässlich seines 10-jährigen Priesterjubiläums wurde er für das Pfarrblatt seiner Heimatpfarre “Am Schüttel” gefragt: “Was hast du dir erwartet, als du Priester geworden bist?” Seine Antwort:” Ich bin Priester geworden, weil ich gemerkt habe, das will Gott von mir. Mir war wichtig, beim Aufbau von Pfarrgemeinden mitzuarbeiten, in denen Christen versuchen, miteinander das Evangelium zu leben. Das zweite Anliegen, das damit zusammenhängt, war mir, Menschen zu helfen, ihr Leben mit Gott aus dem Glauben zu vertiefen, um in Familie und Beruf als Christ zu leben.”

Jetzt ist er in unseren Göllersbachpfarren da, um viele Menschen in Freud und Leid zu begleiten und mit ihnen den Spuren Gottes in ihrem Leben nachzugehen.
Auch viele bauliche Projekte sind herausfordernd und zu bewältigen.

Bei der Agape im Pfarrhofgarten konnte er zahlreiche Glückwünsche entgegennehmen. Für die Gemeinde Göllersdorf gratulierte Frau Vizebürgermeister Annemarie Bauer.

Wir wünschen unserem Herrn Pfarrer alles Gute und Gottes Segen für seinen Beruf und seine Berufung.

Text: Gitti Pfeifer
Fotos: Klaus Sulzer

am 14.07.2019 um 0:42

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NEUE MINIS

Wir freuen uns, dass sich acht Kinder bereit erklärt haben, den Dienst als Ministratinnen und Ministranten zu übernehmen.

Diese trafen sich am Samstag im Pfarrhof Göllersdorf zum Grundkurs mit Pfarrer Dr. Michael Wagner und Diakon Herbert Köllner, um die Abläufe und verschiedene Dinge, die bei der Messfeier Verwendung finden, kennen zu lernen.

Das Wort “Ministrant” kommt ursprünglich von dem lateinischen Begriff “ministrare” und heißt “dienen”.

Ministranten dienen bzw. unterstützen den Pfarrer (Kaplan) im Gottesdienst und sind daher sehr wichtig.

Unsere Neuen sind: Leonie, Elena, Magdalena, Luis, Maria, Paul, Janis, Philip.

Text und Bilder: Gitti Pfeifer

am 23.06.2019 um 22:32

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