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Wischathal

Geschichte:

Der Name leitet sich vom althochdeutschen „wiskin-tal“ ab und bedeutet Wiesen-Tal.
Die erste Nennung von Wischathal erfolgte in der 2. Hälfte des 12. Jh. Im Zusammenhang mit dem Stift Klosterneuburg.

Drei auf dem Ortsgebiet liegende Erdställe deuten auf eine vorgeschichtliche Siedlung hin. 1339 findet sich eine weiter Nennung in einer Urkunde des Stiftes Zwettl. Ab dem 16 Jh. sind die Puchheimer als Inhaber des Zehent nachweisbar. Weitere Beziehungen gab es nach Oberparschenbrunn, Oberrußbach und Absdorf, 1717 gingen Besitzungen an die Grafen  Schönborn.

1591 zählte die Ortschaft 18 Häuser (davon gehören Ernstbrunn 11, Wolfpassing 2 und Waldreich 5), 1834 gab es 24 Häuser, 1969 dann17 Häuser. Angebaut wurden Korn, Kraut und Rüben, Erdäpfel, Obst und Wein. Diese Feldfrüchte und die Viehzucht dienten dem Eigenbedarf.
Wischathal war ab 1919 eigene Gemeinde bis zur Zusammenlegung mit Göllersdorf.

 

Zur heutigen Situation:

Während Wischathal 1815 noch 108 Einwohner hatte, waren es 2008 nur mehr 65 Hauptwohnsitzer. Allerdings kommen dazu fast eben so viele Zweitwohnsitzer.

 

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