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Untergrub

Geschichte:

Erste Nennung 1233,
Name kommt vom mhd. „gruobe“ = Höhle, Bodensenke.

Ursprünglich bestand neben Ober- und Untergrub, welches auch Niedergrub genannt wurde noch ein Ort Mittergrub. 1446 werden noch alle 3 Orte genannt. Danach verödet Niedergrub und Mittergrub übernahm den Namen und wurde Untergrub. An die untergegangene Ortschaft erinnert der Flurname Oedengrub.
Besitzungen wechselten in der Gegend oft. In diesem Zusammenhang werden genannt: Salzburg, Heiligenkreuz, Staatz, Parschenbrunn, Sonnberg, Steinabrunn, Maissau, Parasdorf, Porrau, Sitzendorf, Sierndorf, Stockerau, Roggendorf.

Ab dem 15. Jh. sind Zehentrechte der Puchheimer nachweisbar. 1591 gehörten 11 Untergruber Häuser nach Guntersdorf, 5 den Schotten und 7 nach Reichersberg. Später folgten Leitzersdorf und Göllersdorf als Besitzer. Obergrubs Pfarr- und Schulort war ab 1784 Bergau, für Untergrub war Göllersdorf zuständig. Betrieben die Obergruber vorwiegend Forst- und Weinbau, hatten in Untergrub Getreideanbau und Viehzucht stärkere Bedeutung, hauptsächlich für den Eigenbedarf.
1591 hatten beide Orte je 23 Häuser

 

Zur heutigen Situation:

1969 gab es in Obergrub 28 Häuser und 115 Einwohner, in Untergrub 34 Häuser und ebenfalls 115 Einwohner
1991 hatte Obergrub 94 Einwohner, Untergrub 80.
1919 trennte sich Obergrub von Bergau und Untergrub von Göllersdorf.
1970 wurden beide Orte in Göllersdorf eingemeindet.
Mit Stichtag 16. Juni 2008 gibt es in Untergrub 44 Häuser mit insgesamt 96 Einwohnern, davon 18 mit Zweitwohnsitz.
Es gibt 8 hauptberufliche Landwirte, außerdem 3 Gewerbebetriebe.

Außer der Freiwilligen Feuerwehr (18 Aktive, 6 Reservisten) und dem Dorferneuerungsverein gibt es auch noch die Jagdgesellschaft.

 

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