Goellersbachpfarren.at

Unser letzter Pfarrbrief zum Download als PDF >>>>> Pfarrbrief

Puch

Gottesdienst

Monatliche Abendmesse Kapelle Puch: 

normalerweise 2. DO:  18.30 Uhr Winterzeit/19.30 Uhr Sommerzeit (letzter SO März bis letzter SO Okt.)

Zeit zur Sicherheit im Wochenplan überprüfen

 

Geschichte:

1263 wird Puch erstmals urkundlich erwähnt. Dabei ging es – für Puch durchaus passend – um einen Weingarten, den ein Friedrich von Weikendorf an das Kloster St. Pölten überschrieb. Allerdings reicht die Geschichte in Puch weit länger zurück. Erst in jüngster Zeit entdeckte man zwei prähistorische  Kreisgrabenanlagen, die an die 7000 Jahre alt sind. Später siedelten westgermanische Quaden in dieser Region.

Unweit Puch auf der “Kalten Stuben” soll nach alter Überlieferung eine Burg gestanden haben. 1999 wurde auf dem Hügel eine Notburga-Kapelle geweiht.

Zunächst zur Mutterpfarre Hausleiten gehörig, unterstand Puch dann 400 Jahre lang der Pfarre Großstelzendorf, ehe 1784 die Pfarre Breitenwaida mit Puch und Kleedorf errichtet wurde. Die Ortskapelle, Patronat der “schmerzhaften Mutter”, wurde 1964 geweiht. Ebenfalls in diesen Jahren entwickelte sich unter Bürgermeister Nationalrat Karl Fachleuthner eine rege öffentliche Bautätigkeit.

Puch wurde 1971 Breitenwaida eingemeindet, 1972 entstand die Großgemeinde Hollabrunn mit 22 Katastralgemeinden, Puch wurde die südlichste davon.

 

Zur heutigen Situation:

Das Gemeinschaftsleben wird geprägt durch die Feuerwehr, die Jagdgesellschaft und den Dorfverein, der erst im Vorjahr gegründet wurde.

Besonders die Veranstaltungen rund um die Kreisgräben (Wintersonnwendfeier … ) haben in den letzten Jahren viele Menschen nach Puch gebracht.

 

Besonderheiten

 

Ortskapelle

Die Ortskapelle, Patronat der “schmerzhaften Mutter”, wurde 1964 geweiht und 2004 generalsaniert.

Waldlehrpfad:

1997 wurde der Wanderweg durch den Wald angelegt. Es werden Bäume und Pflanzen beschrieben. Die Zufahrt zum Waldlehrpfad ist aus Richtung Breitenwaida und Ameisthal beschildert.

Notburga-Kapelle:

Im Herbst 1999 wurde diese kleine Kapelle auf dem Plateau des Hügels “Kalte Stuben” geweiht. Gestiftet wurde die Kapelle von einer Pucher Familie. Eindrucksvoll ist die Darstellung der Tiroler Heiligen durch den Alberndorfer Ralf Vock.

Kreisgrabenanlage:

In der Flur Scheibenfeld finden sich zwei prähistorische Fundstellen, sogenannte Kreisgrabenanlagen, wie sie in Bayern, Böhmen, Mähren und Österreich bekannt sind. Diese Anlagen aus dem 5. vorchristlichen Jahrtausend sind die ältesten monumentalen Bauwerke Europas, ihre genaue Funktion ist bis heute ungeklärt. In den letzten Jahren wurden die beiden Pucher Kreisgrabenanlegen genau erforscht und dokumentiert. Eine Schautafel auf der “Kalten Stuben” erklärt Wissenswertes darüber, die besondere Begrünung erlaubt ein Erkennen der Fundstellen. Mehr über die Kreisgräben und über Puch allgemein erfahren Sie auf www.kreisgraben.at

[ nach oben ↑ ]