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Kleedorf

Gottesdienst

Monatliche Abendmesse Kapelle Kleedorf:

meist am 1. SA:  18.30 Uhr Winterzeit/19.30 Uhr  Sommerzeit (letzter SO März bis letzter SO Okt.)

bitte im Wochenplan überprüfen

 

Geschichte:

1296 wird Kleedorf erstmals urkundlich erwähnt: im Gefolge des Stephan von Maissau wird ein gewisser “Wernhart von Cledorf, ein rittermäßiger Knecht” genannt. Pfarrlich gehörte Kleedorf zu Großstelzendorf, ehe es 1784 unter Josef II. zusammen mit Puch nach Breitenwaida eingepfarrt wurde.

Nicht ganz erhellt ist die Besiedlung des nahen Pankraziberges. Manche Quellen sprechen von einer  Siedlung St. Pankratz, andere erwähnen nur Burg und Wirtschaftshof. Mitte des 17. Jhds. wird die Burgkapelle sogar als Filialkirche von Kleedorf erwähnt. 1784 wird die Burg abgetragen, die Reste als Baumaterial in der Umgebung verwendet.

Bereits 1966 wurde Kleedorf nach Puch eingemeindet, seit 1972 bildet es eine Katastralgemeinde von Hollabrunn. Die alte Dorfkapelle rechts des “Puacher Bachls” wurde abgetragen und links des Bächleins eine neue Kapelle errichtet, die 1984 von Weihbischof Florian Kuntner geweiht wurde.

 

Zur heutigen Situation:

Baulich ist Kleedorf bereits mit Breitenwaida zusammengewachsen. Aufgrund der romantischen Lage sind in den letzten Jahren einige Familien zugezogen, die Zahl der Zweitwohnsitzer ist überdurchschnittlich hoch.

Für die Kinder wurde in den letzten Jahren durch viel Eigeninitiative ein eigener Spielplatz geschaffen.

 

Besonderheiten

Ortskapelle:

Die “Pankratius-Kapelle” stellt das gelungene Beispiel eines modernen Kapellenbaues dar.
Die aus verschiedenfarbigem Holz gestaltete Decke gibt dem Raum eine warme,
bergende Atmosphäre.
Die schlichte Ausstattung der Apsis stellt das Kreuz in den Mittelpunkt.
Erwähnenswert sind die Kreuzwegstationen und ein Bild des heiligen Franziskus, die der Wiener Peter Mundsperger gestaltet hat, dessen Eltern unweit der Kapelle wohnen.

Der Patron der Kapelle, der heilige Pankratius, gab auch dem Hügel Pankratz den Namen.
Dieser römische Märtyrer, der als 14-jähriger für seinen Glauben starb,
gilt als Wetter- und Burgenheiliger.
Eine Statue hinter dem Altar stellt den jugendlichen Heiligen dar.

 

 

 

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