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Bergau

Gottesdienste

Sonntagsmesse
Pfarrkirche Bergau
8.00 Uhr
3. SO:  8.30 Uhr
Wochentagsmesse
Pfarrkirche Bergau
DI:  18.30 Uhr
Monatliche Abendmesse
Kapelle Obergrub
normalerweise  1. DO:  18.30 Uhr
**) 19.30 Uhr
Monatliche Abendmesse
Kapelle Porrau
normalerweise   3. DO:  18.30 Uhr
**) 19.30 Uhr

Gottesdienstzeiten zur Sicherheit auf dem Wochenplan überprüfen

**) während der Sommerzeit: letzter SO März bis letzter SO Sept.

 

Patronat:

Hl. Aegidius
1. September

Der griechische Einsiedler Aegidius lebte um 750 in der Provence. Zusammen mit einer Hirschkuh, deren Milch ihn nährte, lebte er in einer Höhle. Als der Gotenkönig auf der Jagd das Tier beschoss, traf der Pfeil den Eremiten, zu dem die Hirschkuh sich geflüchtet hatte.

Als Wiedergutmachung ließ der König dort das Kloster St. Gilles errichten, dessen erster Abt Aegidius wurde.

 

 

Geschichte:

Auf eine prähistorische Besiedlung der Gegend lassen nicht nur Bodenfunde schließen, sondern auch zwei künstliche Hügel (Tumuli) in der Ortschaft, der Würfel- und der Riedlberg. 1203 wird Bergau erstmals schriftlich genannt und zwar taucht “Hugo de Pergowe” als Zeuge in einer Schenkungsurkunde auf (obgleich manche Historiker meinen, daß er mit “Hugo de Parawe” identisch sei!).

Das Geschlecht der Pergauer besaß umfangreiche Besitzungen im Süden Wiens, ihre Stellung im Weinviertel ist in der Forschung noch unklar. Allmählich wurde die Stellung der Puchheims für Bergau wichtiger und all die  Jahrhunderte bis zur Aufhebung der Grundherrschaft gehörte die Herrschaft Bergau den Grafen Schönborn-Puchheim.

Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts wird eine kleine Betkapelle im Dorf erwähnt, das pfarrlich zu Göllersdorf gehörte. Um 1755 wurde diese Kapelle vergrößert, angeblich nach Plänen Lukas von Hildebrandts, und 1784 die Pfarre Bergau zusammen mit Porrau und Obergrub errichtet.

Bis 1967 befand sich auch eine Schule im Ort.

 

Zur heutigen Situation:

1972 wurde Bergau der Großgemeinde Göllersdorf eingemeindet. Das neuerbaute Feuerwehrhaus hat zum Teil die Aufgaben als Kommunikationszentrum übernommen.

Die örtliche Feuerwehr, die Jagdgesellschaft und die Jugend prägen das Vereinsleben.

 

 

Besonderheiten

 

Pfarrkirche:

Der Vorläuferbau der heutigen Pfarrkirche, die dem Heiligen Ägidius geweiht ist,
stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts und wurde etwa 100 Jahre später
erstmals erweitert (angeblich nach Plänen Lukas von Hildebrandts).
1829 wurde die Kirche, die mittlerweile Pfarrkirche geworden war,
nochmals vergrößert und die Sakristei angebaut.

Der barocke Saalbau besitzt ein  auffälliges Gestühl, das vermutlich aus einer aufgehobenen Klosterkirche hierher kam. Ein Blickfang ist auch das Gewölbefresko der Bergpredigt aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.

 

 

 

 

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