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Romreise der Göllersbachpfarren vom 22.-26. Oktober 2018

Ich als wenig Reisender war bereits am Abend des ersten Tages davon überzeugt, dass Rom wirklich eine Reise wert ist, wenn man dazu die Möglichkeit hat. Es sind wahrlich überwältigende Eindrücke, die dort auf die Besucher zukommen.

Der Höhepunkt der Reise war für mich die Begegnung mit dem beliebten Papst Franziskus im Rahmen einer Generalaudienz auf dem Petersplatz, wo er allen durch seine Predigt, aber auch durch seine Fahrt mit dem Papamobil im wahrsten Sinne des Wortes näher kommt.

Um zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten in der sehr belebten Stadt zu kommen, waren uns keine Anstrengungen zu groß: wir legten täglich ca. 10 Kilometer zu Fuß zurück, beim Aufstieg auf den obersten Teil der Kuppel des Petersdomes mussten nach einer Liftfahrt noch 325 -Stiegen überwunden werden, ein schöner Rundblick war der Dank dafür.

Ich kannte Rom bisher nur von Büchern und vom Fernsehen, die überwältigende Schönheit und Größe des Petersplatzes, der Peterskirche, der Sixtinischen Kapelle, der unzähligen sonstigen Kirchen, der Überreste des wegen der Höhe der Fassade fast bedrohlich wirkenden Kolosseums kann nur erfasst werden, wenn man es vor Ort sieht.

Sehr beeindruckend für die Teilnehmer waren auch zwei sehr herzliche persönliche Begegnungen. Wir waren Gäste in der ungarischen Botschaft am Heiligen Stuhl: der Botschafter Dr. Eduard Habsburg und seine Gattin freuten sich sehr über unseren Besuch. Familie Habsburg verbringt die Ferien im Forsthaus im Bergauer Gfletz und besucht in dieser Zeit immer wieder den Gottesdienst in Göllersdorf.

Für beide Seiten überraschend und nicht geplant war ein kurzes Zusammentreffen im großen Rom mit Kardinal Schönborn, als wir uns in einer Kirche zu einem öffentlichen Abendgebet versammelten, das von Kardinal Schönborn geleitet wurde.

Neben einer sehr versierten und gut unterhaltenden örtlichen Reiseleiterin wurden die 24 Teilnehmer durch die sehr umsichtige Reiseleitung unseres Herrn Pfarrers Dr. Michael Wagner in allen Belangen zufriedengestellt, wofür wir ihm unseren großen Dank ausgesprochen haben. Er machte uns bewusst, dass wir vor allem als Pilger nach Rom gekommen sind, das ausgehend von Bethlehem und Jerusalem die Wiege des Christentums darstellt.

Text: Hans Mitterhauser
Bilder: Gitti Pfeifer, Wolfgang Lehner, Susi Lehner

 

am 01.11.2018 um 22:14

 

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