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Auf den Spuren der Schönborns

Auf den Spuren der Schönborns war Pfarrer Dr. Michael Wagner gemeinsam mit 34 Personen vom 4.-8. August.

Über Nürnberg ging es nach Würzburg, der Hauptstadt Frankens. Dort trafen wir unseren sehr kundigen Reiseleiter Hans Bauner zu einer ersten Stadtrundfahrt. Wir fuhren zum Käppele, der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf dem Nikolausberg und feierten dort die Hl. Messe mit. Der zuständige Pfarrer nahm es uns nicht krumm, dass wir ein bisserl zu spät kamen. Er erklärte uns nach dem Gottesdienst “seine” Kirche. Von dort ging es dann zur mächtigen Festung Marienberg, wo wir einen tollen Blick auf die Stadt Würzburg hatten. Wir bezogen dann unsere Zimmer im GHotel – ein 17 stöckiges Hotel zentrumsnahe, sodass schon am ersten Abend einige zur alten Mainbrücke wanderten, wo sich viele Junge und Alte zum Wein trinken treffen.

Am zweiten Tag erkundeten wir die Stadt Würzburg zu Fuß. Unser Weg führte uns zur Fürstbischöflichen Residenz, die zu den schönsten Bauwerken des süddeutschen Barock zählt. Friedrich Carl Schönborn, der Erbauer des Schlosses Schönborn und der Pfarrkirche Göllersdorf, hat die Würzburger Residenz nach 25 jähriger Bauzeit vollendet. Besonders beeindruckt waren wir von dem wundervollen Treppenhaus, den Zimmern mit Wandteppichen, dem Weißen Saal, einem Spiegelkabinett, usw. Die Kapelle wurde  von Balthasar Neumann errichtet. Weiter ging es durch den Garten zum Grab von Walther von der Vogelweide. Herr Bauner erzählte uns, dass auf dem Grabstein immer Blumen liegen von unglücklich Verliebten. Nach der Mittagspause erreichten wir den St. Kilians-Dom mit der Gruftkapelle der Schönborns. Über den Marktplatz kamen wir dann auch zur alten Mainbrücke mit Blick auf die Festung Marienberg. Den Abschluss bildete eine Schifffahrt nach Veitshöchheim. Dort besuchten wir dann auch den prächtigen Rokokogarten.

Am dritten Tag ging es nach Pommersfelden mit dem imposanten Schloss Weißenstein, das zwischen 1711 und 1718 als private Sommerresidenz für Fürstbischof Lothar Franz Schönborn entstand. Nach der Mittagspause hielten wir kurz in Ebrach – früher eine Zisterzienserabtei, seit 1851 eine Strafanstalt. Die Klosterkirche ist die katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.  Dann ging es nach Gaibach, in die Kirche der Heiligsten Dreifaltigkeit, wo auf dem Altar der Pfarrkirche drei Generationen Schönborn verewigt sind. Es ist dies auch ein Werk von Barockbaumeister Balthasar Neumann. Die Kirche steht gegenüber dem ehemaligen Schönbornschloss. In Volkach besuchten wir die Wallfahrtskirche “Maria im Weingarten” mit Riemenschneiders “Madonna im Rosenkranz”.
Der Weg führte uns weiter zur Hallburg, wo sich das Weingut Schönborn befindet. Nach der Weinverkostung ging es zurück zum Hotel.

Am vierten Tag fuhren wir nach Vierzehnheiligen, zur berühmten Basilika von Balthasar Neumann, wo wir mit Pfarrer Wagner eine Heilige Messe feierten. Ein Franziskanerpater erklärte uns die Kirche und die Statuen der vierzehn Nothelfer. Weiter ging es dann nach Bamberg, wo wir von einem Gewitter mit Starkregen überrascht wurden. Nach der Mittagspause besuchten wir den Bamberger Dom mit dem berühmten Bamberger Reiter, dem Veit-Stoß-Altar und dem Grab von Kaiser Heinrich und seiner Gemahlin Kunigunde (auch abgebildet auf dem Altarbild der Kirche in Weyerburg).

Am fünften Tag nahmen wir nach einem ausgiebigen Frühstück Abschied von Würzburg und besuchten noch die Donaumetropole Regensburg. Auch hier gibt es viel zu sehen und die Zeit wurde uns zu kurz.

Eine Reise, bei der wir viel über die Familie Schönborn und ihre Wirkungsstätten hörten.
Danke an Herrn Pfarrer, der bereits im Vorjahr diese Reise für uns vorbereit hat, an den Reiseleiter Herrn Bauner und an Hannes, unseren Chauffeuer der Firma Gansberger, der uns wieder sicher nach Hause brachte.

 

am 15.08.2019 um 1:13

 

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